Lebenswichtige Mineralien: Bausteine deiner Gesundheit

von Team Zelltuning
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Mineralien sind Bausteine deiner Gesundheit und somit unverzichtbar! Wenngleich die Aufmerksamkeit der Menschen in Bezug auf eine gesunde Ernährung zu wachsen scheint und sich ein Großteil der Bevölkerung der Wichtigkeit von Vitaminen bewusst ist, sieht das hinsichtlich der Mineralien etwas anders aus. Sie stehen weit weniger im Fokus, obwohl sie doch genauso wichtig für unsere Gesundheit sind. Bereits der Mangel an einem einzigen Mineralstoff kann unseren Organismus in große Schwierigkeiten bringen. Sie sind also ebenso lebenswichtige Baustoffe wie Vitamine. Doch welche Mineralien benötigen wir unbedingt? Darüber informiert Sie der folgende Artikel.

Nährstoffversorgung durch ausgewogenen Ernährung

Wo sind all die Mineralien hin?

Im Grunde genommen ist es ein wenig erschreckend, was die moderne Zeit mit unserer Ernährung macht. Es gibt das ganze Jahr über alles in Hülle und Fülle zu essen. Aber zu welchem Preis? Rund 30 % weniger Vitamine, 38 % weniger Kalzium und 25 % weniger Kalium nehmen wir im Vergleich zur Steinzeit mit der heutigen Nahrung zu uns.

Doch das ist noch nicht alles, denn im Gegenzug versorgen wir uns mit 450 % mehr Salz und rund doppelt so viel Fett. Dieser „Luxus“ geht zulasten unserer Gesundheit – auch die industrielle Herstellung der Lebensmittel lässt ihren Nährstoffgehalt weiter sinken, was wir direkt körperlich zu spüren bekommen. Allein bei der Mehlherstellung vom Weizenmehl Typ 405 bleiben am Ende vom Weizenkorn nur noch ein Viertel der Vitamine und Mineralstoffe üblich. Drei Viertel der lebensnotwendigen Mikronährstoffe gehen bei der Herstellung verloren. So ist es nicht verwunderlich, dass ein Großteil der Bevölkerung einen Magnesium- oder Eisenmangel aufweisen aber gar nichts davon wissen. Merken tun die Menschen es erst, wenn die ersten Beschwerden auftauchen bzw. diese sich in Krankheiten manifestieren. Auch Ärzte haben den Blick für die Mikronährstoffe ein wenig verloren. Wann wurde bei Ihnen das letzte Mal der Mineralstoffgehalt im Blut durch einen Arzt bestimmt?

Was sind Mineralstoffe?

Für uns sind Mineralstoffe vor allem eines: Wichtige Nährstoffe, die unsere Körper genau wie die essenziellen Vitamine nicht selbst herstellen kann. Darum ist es so wichtig, diese mit der Nahrung aufzunehmen.

Die unterschiedlichen Mineralien haben als anorganische Mikronährstoffe verschiedene Bedeutungen für unseren Organismus. Dabei sind einige von ihnen lebensnotwendig und andere nicht.

Ohne Mineralstoffe nützen alle Vitamine nichts

Forscher haben festgestellt, dass der größte Teil der Vitamine für unseren Körper wertlos ist, wenn uns die notwendigen Mineralien fehlen. Darum ist es so wichtig, mithilfe einer ausgewogenen Ernährung auf eine ausreichende Zufuhr der Nährstoffe zu achten und wenn nötig, dies mit geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen.

Die Mineralstoffe brauchen wie für unsere Gesundheit?

Wer dauerhaft an einem Mineralstoffmangel leidet, wird das bald merken. Denn dadurch verlangsamt sich der eigne Stoffwechsel und es kommt zu Müdigkeit, Gereiztheit, Nervosität und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Die wenigsten denken hierbei gleich an einen Mineralstoffmangel, sondern schieben es auf andere Ursachen. Das einfachste wäre es jedoch in so einem Fall erst einmal durch einen Arzt einen Mangel an Mineralstoffen oder Vitaminen per Labortest auszuschließen.

Unterscheidung der Mineralstoffe

Die wichtigsten Mineralstoffe unterteilt man heutzutage in Mengen- und Spurenelemente.

Essenzielle Mengenelemente:

Mengenelemente kommen anders als Spurenelementen in größeren Mengen im menschlichen Körper vor und müssen daher täglich in bestimmten Gramm-Mengen aufgenommen werden. Zu ihnen zählen:

  • Kalzium
  • Kalium
  • Natrium
  • Magnesium
  • Phosphor

Essenzielle Spurenelemente

Diese Stoffe kommen in sehr geringer Konzentration im menschlichen Körper vor und müssen nur in sehr kleinen Mengen, aber dennoch regelmäßig zugeführt werden. Dazu gehören:

Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmittel von Zelltuning.
Gewusst was, wo und wie?

Die Bedeutung der wichtigsten Mineralstoffe

Mineralstoffe sind bedeutend für eine Reihe wichtiger Körperfunktionen. Sie sind:

  • Bausteine wichtiger Körperstrukturen
  • wichtig für die Aufrechterhaltung des Wasserhaushalts
  • notwendig für den Aufbau von verschiedenen Stoffen, wie z.Bsp. Enzymen und Hormonen
  • unabdingbar für die Umwandlung organischer Verbindungen
  • beteiligt an der Reizleitung über die Nerven

Um deutlich zu machen, wie unglaublich wichtig eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen für unsere Gesundheit ist, stellen wir Ihnen hier einige vor und zeigen deren wichtigste Funktionen auf.

Eisen

Bei allen Stoffwechselvorgängen, an denen Sauerstoff beteiligt ist, spielt Eisen eine bedeutende Rolle. Denn Eisen ist nicht nur an der Bildung von Hämoglobin beteiligt, sondern vor allem essenziell für den Sauerstofftransport. Außerdem wird Eisen zur Bildung von Myoglobin benötigt. Hierbei handelt es sich um ein ganz bestimmtes Protein, das in der Herz- und Skelettmuskulatur für die Speicherung von Sauerstoff zuständig ist. Zwei Drittel des gesamten Eiweißgehalts im Körper sind daher auch im Hämoglobin und Myoglobin zu finden. Da sämtliches Körpergewebe (alle Zellen wie Knochenzellen, Muskelzellen, Organzellen) auf Sauerstoff angewiesen sind, welcher nur mithilfe von Eisen transportiert und gebunden werden kann, führt ein Eisenmangel zu einer Störung in allen Organsystemen. Bemerkbar macht der sich unter anderem durch Kopfschmerzen, Müdigkeit und eine erhöhte Infektanfälligkeit.

3 wichtigsten Aufgaben
– Sauerstoffversorgung
– Energiezufuhr
– Stärkung Immunsystem
3 Symptome bei Eisenmangel
– Müdigkeit
– sinkende Leistungsfähigkeit
– brüchige Haare und Nägel  

Magnesium

Wenn die Waden- oder Oberschenkelmuskulatur krampft, denken Menschen oftmals an einen Magnesiummangel. Doch Magnesium ist nicht nur für eine gute Muskelfunktion zuständig, sondern beruhigt die Nervenbahnen und sorgt für Energie. Es ist außerdem beteiligt an der Zuckergewinnung, an der Zellatmung und am Kaliumstoffwechsel.

3 wichtigsten Aufgaben
– Energiegewinnung
– Muskelfunktion
– Ausdauer
3 Symptome eines Magnesiummangels
– chronische Müdigkeit
– Schlaflosigkeit / Unruhe
– Muskelzucken  

Kalzium

In Deutschland leidet eine große Zahl der Bevölkerung an einem Kalziummangel. Das lässt zumindest die Verzehrstudie II (2005/2006) vermuten, die feststellte, dass 46 % der Männer und 55 % der Frauen nicht genügend Kalzium zu sich nehmen. Gründe dafür sind eine einseitige Ernährung und der fehlende Nährstoffgehalt in vielen Lebensmitteln. Kalzium ist das Mineral, dass am meisten im Körper vorkommt. Fast 99 % davon sind in Knochen und Zähnen gespeichert. Wird nicht ausreichend Kalzium zugeführt, bedient sich unser Organismus an den Speichern in Knochen und Zähnen. Denn nicht nur dort wird Kalzium benötigt, sondern auch für die Zellteilung, die Funktion von Verdauungsenzymen, bei der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen und für eine normale Muskelfunktion.  

Daher ist es laut Deutsche Gesellschaft für Ernährung wichtig, auf eine tägliche Zufuhr von Kalzium von 1.000bis 1.200 mg / täglich über die Nahrung zu gewährleisten.

3 wichtigsten Aufgaben von Kalzium  
– Blutgerinnung
– Energiestoffwechsel
– gesunde Knochen und Zähne
3 Symptome bei Kalziummangel  
– Muskelkrämpfe und -schmerzen
– schwache Knochen und Zähne
– chronische Schlafstörungen  

Zink

Als Spurenelement ist Zink an einer Reihe von Körpervorgängen und der Bildung von mehr als 300 Enzymen beteiligt. Egal, ob es um Wundheilung, den Stoffwechsel, die Zellteilung oder das Immunsystem geht – Zink ist überall dabei. Es schützt unseren Zellen vor oxidativem Stress, unterstützt die Sehkraft und sorgt für gesunde Haut, Haare und Nägel. Ein Zinkmangel kann sich daher auf unterschiedlichste Art und Weise bemerkbar machen. Zum Beispiel in Form von chronischen Darmerkrankungen, Hautveränderungen und einer erhöhten Infektanfälligkeit.

3 wichtige Aufgaben von Zink
– Regulation des Stoffwechsels
– Zellteilung
– Wundheilung
3 Symptome für einen Zinkmangel
– Müdigkeit
– Konzentrationsschwäche
– Durchfälle

Kalium

Ist nicht nur ein Mineral, sondern gehört in unserem Körper zu den Elektrolyten. 40 – 45 % des Natriums wird in den Knochen gelagert, 5 – 10 % befinden sich im Zellinneren und der Rest ist im extrazellulären Raum (außerhalb der Zellen) vorhanden. Das Gleichgewicht des Natriumgehalts zwischen den inneren und äußeren Bereichen einer Zelle spielt eine wichtige Rolle für die Regulation des Zellvolumens. Natriummangel ist eine der häufigsten auftretenden Störungen im Elektrolythaushalt und betrifft oft ältere Menschen. Ist der Natriumwert im Körper zu niedrig, kommt es zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen und Erbrechen.

3 wichtige Aufgaben von Natrium
– Elektrolythaushalt
– Flüssigkeitshaushalt
– Säure-Basen-Haushalt
3 Symptome eines Natriummangels
– Übelkeit
– Erbrechen
– Verwirrtheitszustände  
Mineralien in Gemüse.
Frische Lebensmittel

Eine ausgewogene Ernährung für den gesunden Mineralstoffhaushalt

Nur mit einer ausgewogenen Ernährung, die optimalerweise vor allem aus Gemüse und Obst besteht, ist unser Bedarf an Vitaminen und Mineralien zu decken. Folgende Lebensmittel sind dafür besonders geeignet:

MineralstoffLebensmittel  
  Eisen  Spinat Grünkohl Brokkoli Feldsalat Endivien  
  Magnesium  Grünes Gemüse Beeren Orangen Bananen Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen, Erdnüsse)  
  KalziumGrünkohl Brokkoli Spinat Porree  
  ZinkFleisch, Fisch Hülsenfrüchte Milchprodukte Nüsse und Samen Getreideprodukte  
  KaliumBananen Birnen Beeren Grünkohl Sellerie Auberginen  

Bis zu 5 Mahlzeiten aus Obst und Gemüse soll man laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung zu sich nehmen. Wer das nicht umsetzen kann, hat die Möglichkeit, seine Defizite mit qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln auszugleichen.

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