Yoga: Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit

von Team Zelltuning
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Diese spirituelle Praxis vereint diverse positive Effekte auf die Gesundheit des Menschen. Während es früher hauptsächlich in Indien praktiziert wurde, entstehen weltweit immer mehr Yoga-Zentren, in denen zahlreiche Yoginis ihren Körper stärken, dehnen und entspannen können. Die verschiedenen Yoga-Richtungen schaffen es, den gesamten Organismus nachhaltig zu kräftigen und zu stabilisieren. Wer sich der Yoga-Praxis hingibt, wird bereits nach wenigen Wochen tolle Unterschiede feststellen – gerade in der heutigen Zeit, in der alles unsicher und überwältigend scheint, ist dies eine tolle Alternative, um das eigene Wohlbefinden zu stärken. Der Beitrag zeigt im Überblick, was die positiven Effekte auf Körper und Geist sind, wenn regelmäßig Yoga praktiziert wird.

Was ist Yoga?

In erster Linie möchten wir erklären, was mit dem Wort „Yoga“ überhaupt impliziert wird. Der Begriff bedeutet übersetzt so viel wie „Integration“ bzw. auch „Vereinigung“. Damit erklärt sich auch, warum Yoga einem so ganzheitlichen Prinzip folgt. Wer die Asanas macht, stärkt nicht nur den Körper, sondern kann auch Gefühle, Empfindungen und Erlebnisse besser in das eigene System integrieren. Doch nicht nur das: Neben dem entspannenden Effekt auf den Körper wirkt sich Yoga auch positiv auf die Gelenke und Muskeln aus.

Dank der vielen verschiedenen Yoga-Richtungen kann jeder Yogi die richtige finden.

  • Yin Yoga dient ähnlich wie die Meditation der ganzheitlichen Entspannung. Bei den intensiven Dehnübungen werden auch die tiefsten Gewebeschichten erreicht und gestärkt.
  • Hatha Yoga ist die ursprüngliche Form von Yoga. Mithilfe langsamer und wohltuender Übungen werden Atem und Asanas miteinander verbunden.
  • Für spirituelle Menschen, die ihre Anbindung mit allem, was ist sowie ihre eigene Kundalini-Energie stärken möchten, ist das gleichnamige Yoga perfekt. Hier werden auch Mantras gesungen.
  • Vinyasa Yoga ist empfehlenswert, um den Körper in Schwung zu bringen. Hier werden Atmung und rasche Bewegungsabfolgen miteinander kombiniert.

Welche Effekte hat Yoga auf die Gesundheit des Menschen?

Die vielzähligen positiven Auswirkungen von Yoga auf den Menschen sorgen dafür, dass Jung und Alt dem Fieber der indischen Lehre verfallen. Längst können auch Studien die tollen Wirkungen nachweisen.

Meditierende Frau

Training für den gesamten Körper: Dehnung, Stabilisierung, Balance und Stärkung

Obgleich immer noch viele Menschen Yoga als keine ernst zu nehmende Sportart bezeichnen, beweist sich diese philosophische Lehre immer mehr. In einer Studie fand man heraus, dass besonders Thai Yoga tolle Effekte auf die Flexibilität hat. Damit wurde bestätigt, dass die Dehnübungen aus dem Yoga die körperliche Fitness stärken. Bereits nach wenigen Wochen konnten tolle Resultate erzielt werden. Wer Yoga bereits länger macht, wird es am eigenen Körper selbst wahrnehmen. Gerade beim herabschauenden Hund sowie bei den Vorbeugen werden die Hinterseiten der Beine gedehnt. Es wird jedoch nicht nur die Flexibilität des Körpers gestärkt. Wer regelmäßig intensives Vinyasa-Yoga macht, bringt den Stoffwechsel in Schwung, kann Kraft in den Muskeln aufbauen und überschüssige Kilos verlieren. Einige Asanas wirken sich positiv auf die Haltung sowie die Balancefähigkeiten aus.

Erhöhung der Energie und Reduktion von Stress

Yogis berichten, dass Yoga den Stress im eigenen System senken kann. Warum dies so ist, konnte noch nicht vollständig geklärt werden. Laut aktuellen Untersuchungen wird vermutet, dass der Grund darin liegt, dass der Mensch die eventuell vorhandenen Stressfaktoren anders einschätzt. Das zeigt wiederum, dass der Stress im Grunde keine fixe Konstante ist, sondern immer von der Bewertung des Menschen im Außen abhängt. Das heißt, dass eine gleiche Situation in einem Menschen viel Stress auslösen kann, während es eine andere Person komplett kalt lässt. Machen Menschen Yoga, kann sich die Bewertung von Situationen im Außen drastisch ändern, was wiederum den Blick auf das Leben verändern kann. Zudem gehen Forscher davon aus, dass regelmäßige Yoga-Übungen den Bewegungsapparat so beeinflussen, dass Stress weniger schlimm wahrgenommen wird. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass bestimmte Körperhaltungen beim Yoga, die muskuloskelettale Aktivität sowie auch die psychologischen Aktivitäten im Gehirn zusammenspielen und eine Veränderung in der Wahrnehmung hervorrufen können.

Weitere Studien zeigen, dass während der Yoga-Praxis der Parasympathikus stimuliert wird. Dieser Bereich im Gehirn ist anders als der Sympathikus für die Entspannung verantwortlich. Im normalen Alltag ist meist nur der Sympathikus aktiv, deshalb fühlen sich viele Menschen gestresst. Machen Menschen nun Yoga, wird der andere Bereich im Gehirn aktiviert, sodass im gesamten Körper Stressreduktion wahrgenommen werden kann. Außerdem wird die Ausschüttung von Cortisol vermindert.

Positive Effekte auf verschiedene Organe: Schilddrüse, Herz, Lunge

Viele Frauen nutzen bestimmte Yogahaltungen, um den Hormonhaushalt in Balance zu bringen. Der Effekt wird deshalb erzielt, weil die Hormondrüsen harmonisiert werden. Demnach können auch Krankheiten in der Schilddrüse und deren Auswirkungen auf den Körper (Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit usw.) positiv beeinflusst werden. Frauen, die während ihrer Periode Sport machen möchten, können sich für die ruhigeren Asanas entscheiden – diese tun dem Körper genauso gut, belasten ihn aber nicht unnötig.

Auch das Herz wird mit diversen Yoga-Übungen gestärkt. Nicht nur im energetischen Sinne kann das Herz geöffnet werden. Durch die körperliche Belastung wird das Herzkreislaufsystem in Schwung gebracht. Wer es noch nicht wusste: Stress wirkt sich auch negativ auf die Blutgefäße aus, d.h. dass nicht nur die falsche Ernährung für Herzprobleme ursächlich sein kann. Mit Yoga kann diesen Problemen vorgebeugt werden. Die Lunge wird durch die regelmäßigen Atemübungen mit viel Sauerstoff versorgt.

Anregung der körperlichen Entgiftung

In vielen Körpern stecken unerwartet viele Giftstoffe; diese werden nicht nur durch die Nahrung aufgenommen. Auch äußere Umwelteinflüsse sorgen dafür, dass der Organismus dringend gereinigt werden muss. Yoga kann dank der intensiven Atemtechniken ein wertvolles Tool sein, um Altlasten loszuwerden. Dafür können spezielle Übungen durchgeführt werden. Hilfreich ist beispielsweise der Drehsitz (Ardha Matsyendrasana), der sich vor allem auf den Verdauungstrakt positiv auswirkt. Wenn der Darm gut behandelt wird, ist der Körper automatisch gesünder. Über den Darm können alte Schlacken losgelassen werden – neben Fasten oder speziellen Darmkuren kann Yoga unterstützend sein.

Positive Effekte auf den Blutdruck

Zahlreiche Menschen sind von einem zu hohen Blutdruck betroffen. Dieser kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und dazu führen, dass Medikamente eingenommen werden müssen. In diesem Zusammenhang kann Yoga den Körper so beeinflussen, dass sich der Wert des Blutdrucks stabilisiert und die Einnahme von Medikamenten nicht mehr in diesem Ausmaß notwendig ist.

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